2009
5
Mai

Altern - eine Frage des Bewusstseins?

Das lukrative Geschäft mit der Angst vor dem Alter - mehr Bewusstsein schafft größere Lebensfreude!

Kosmetikindustrie und Werbung gaukeln uns meist ein völlig falsches Weltbild vor, mit der Vorstellung von ewiger Jugend wird die Angst vor dem Alter in unserer Gesellschaft stark geschürt, nur um letztendlich daraus ein lukratives Geschäft zu machen. Es liegt in unserer eigenen Verantwortung alles Dargebotene kritisch zu hinterfragen und auf Werthaltigkeit zu prüfen. Die Verantwortung für sich und für seine Gesundheit im ganzheitlichen Sinn liegt bei jedem Einzelnen von uns selbst und sollte deshalb nicht in fremde Hände gegeben werden. Doch die Frage, die sich wohl schon viele gestellt haben, lautet: warum genießen manche Menschen im Alter voller Vitalität und Lebensfreude die Sonnenseiten des Lebens, während viele andere schon früh körperlich und verstandlich abbauen und resignieren?

Betrachten wir hierzu den großen Unterschied zwischen dem biologischem Alter eines Menschen und der Reife seines Bewusstseins oder auch menschlichen Wesenskerns. Am Ende des Alterungsprozesses steht Degeneration, Verfall und letztendlich der natürliche Tod des Körpers. „Reife“ des Bewusstseins im Sinne der Evolution bedeutet dagegen eine kontinuierliche und optimale Weiterentwicklung und sollte als etwas absolut Positives betrachtet werden, besonders wenn man davon ausgeht, dass der Wesenskern des Menschen keinem Alterungsprozess unterliegen kann. 

Laut Erkenntnissen aus ganzheitlicher Perspektive, wie der Ayurveda-Medizin haben 30 bis 50 Prozent aller typischen verfrühten Alterserscheinungen körperliche Ursachen, zum Beispiel falsche Trink- und Ernährungsgewohnheiten, Nebenwirkungen von Medikamenten, Rauchen, Alkoholmissbrauch oder Bewegungsmangel. Auch in der Antlitzdiagnostik nach Carl Huter wird gelehrt: Das Gesicht ist das Spiegelbild der Seele. Falten sind keine typischen Alterserscheinungen, sondern weisen auch auf Defizite und Mangelsymptome des Körpers hin, die sich bei gezielter Betrachtung auch wieder ausgleichen und zurückbilden können. All diese Faktoren haben jedoch ihren Ursprung im Bewusstsein eines Menschen und entstehen entweder aus Nachlässigkeit oder aus Gewohnheit. Dies lässt den Schluss zu, dass die Inhalte unseres Bewusstseins – also all das was wir denken und fühlen, bewusst oder auch unbewusst – unser Aussehen und unsere körperliche Verfassung maßgeblich bestimmt. Unsere Gedanken, Gefühle, Vorstellungen, Ängste und Sorgen generieren unsere persönliche Wahrnehmung und Sichtweise unserer Welt. Wir „erschaffen“ und formen uns also durch unsere Gedanken und Emotionen nicht nur unseren Körper, sondern unsere gesamten Lebensumstände. 

Wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Quantenphysik haben ergeben, dass das Bewusstsein in Länge gemessen eine Strecke von circa 15 Millimeter ergeben würde, während das Unterbewusstsein im Vergleich dazu unglaubliche 11 Kilometer lang wäre! Oft entstehen prägende Glaubenssätze und unbewusst ablaufende Sabotageprogramme, die uns daran hindern können, unsere Stärken zu leben und ungesunde Lebensgewohnheiten zu verändern. Letztendlich bestimmen wir also selbst darüber, ob wir verfrüht und auf welche Weise wir altern: auf unsere Lebensweise und Lebenseinstellung kommt es an! Wenn wir ständig negative und pessimistische Gedanken haben, wird dies natürlich unser Aussehen und körperliches Befinden dementsprechend beeinflussen. Ein Vergleich mit einem Radio-Sender verhilft zum besseren Verständnis: um den gewünschten Kanal empfangen zu können, muss die richtige Frequenz eingestellt werden. Unsere eigene „Sende-Frequenz“ bestimmt also den entsprechenden Empfang und damit auch die Möglichkeit glückliche Lebensumstände dem Gesetz der Resonanz zufolge anzuziehen.

Der bekannte Zellbiologe Bruce Lipton räumt in seinem Buch: „Intelligente Zellen“ mit der gängigen Meinung auf, dass der Mensch ein Gefangener seines genetischen Erbgutes sei. Er sagt: „Unser Denken und Fühlen wirkt in jede Zelle hinein und bestimmt unser Leben!“ Laut Epigenetik korrespondieren Geist und Materie auf energetische Art und Weise miteinander. Wir haben sogar die Fähigkeit uns selbst zu „heilen“ und können veraltete Vorstellungen und Muster verabschieden, wir sind nicht gezwungen, das „Schicksal unserer Vorfahren“ anzunehmen. Jeder von uns hat somit selbst den Schlüssel für sein Leben, für Gesundheit, Glück und Liebe in seiner eigenen Hand. Ein Mensch, der mit sich und seinem Leben zufrieden ist (ganz unabhängig von finanziellen Faktoren oder Lebensalter) besitzt eine positive Ausstrahlung, was wissenschaftlich anhand erhöhter Zellschwingung messbar und nachweisbar ist. Es liegt im Ermessen jedes Einzelnen von uns „möglichst früh“ eine bewusste Lebensfreude zu entwickeln, um uns in den späteren Lebensjahrzehnten wohl in „unserer Haut“ zu fühlen, was sich selbstverständlich auch im Umgang mit unseren Mitmenschen widerspiegeln wird.

Was also sind die besten Voraussetzung, was können wir für unsere Entwicklung tun, um harmonisch zu altern und damit im positiven Sinne optimal zu „reifen“?
Die Antwort finden wir im Gesetz der Bewegung: durch körperliche Tätigkeiten, intellektuelle Aktivitäten und vor allem durch unsere geistige Ausrichtung.
Gute Gedanken, aufbauende Empfindungen, Dankbarkeit, Liebe und Herzenswärme sind die beste Medizin und Prävention für jedes Alter.
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