2010
1
Okt

astroLOGISCHES von Hund und Katz

Skorpion und Wassermann

Der grundlegende Unterschied zwischen den beiden Tierkreiszeichen Skorpion und Wassermann lässt sich sehr anschaulich am Beispiel Hund und Katze erklären. Während der Hund das Zeichen Skorpion repräsentiert, wird astroLOGISCH die Katze als ein Wassermann-Tier gesehen, dies trifft generell auf die ganze Gattung zu und wird unabhängig vom Geburtsdatum der einzelnen Tiere betrachtet. Der Hund, als der beste Freund des Menschen, bindet sich treu und intensiv an sein Frauchen oder Herrchen, ist am liebsten ständig in dessen Nähe und versucht „seinem Menschen“ so gut wie möglich zu gefallen. Er will am liebsten ALLES für ihn tun, natürlich unter der Grundvorrausetzung, dass er ordentlich behandelt wird, sprich die „skorpionische Bindungsintensität“ seiner Anlage getreu aufgebaut worden ist. Der Hund bleibt Dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde, lautet ein altes Sprichwort, noch treffender wäre allerdings: die Katz’ nicht mal im Winde. Hunde haben Herrchen oder Frauchen, Katzen haben Personal, so trifft ein anderes Sprichwort den Nagel auf den Kopf. Ich weiß, wovon ich spreche, da ich BEIDE Exemplare zuhause habe, einen 7jährigen Dobermann-Rüden und einen 5jährigen Tiger-Kater, der natürlich der Chef im Hause ist und den Hund dementsprechend herum kommandiert.

Während also ein Hund in skorpionischer Art seinen Menschen zu gefallen sucht, diese sogar im Notfall unter Einsatz seines Lebens verteidigt und sich für sein Familien-Rudel jederzeit aufopfern würde, sieht die Katze aus der Ferne diesem Geschehen ziemlich unbeteiligt zu. Wohl weiß sie, wie man Frauchen oder Herrchen umschmeichelt und umgarnt, agiert jedoch hauptsächlich zum eigenen Vorteil, um also entweder Futter von uns Versorgern zu bekommen oder sich auf dem bequemsten Fleckchen oder Schoß so lange zusammen zu kuscheln und streicheln zu lassen, wie es der Katze eben gerade passt. Ich tu sowieso nur das, was mir gefällt, lautet das Wassermann-Motto, unabhängig von jeder anderen Ansicht oder Meinung. Deshalb ist die freiheitsliebende Katze im Prinzip ein Einzelgänger und Freigänger, die am liebsten kommt und geht, wann es ihr gerade in den Kram passt, ohne Rücksicht auf ihre Familienmitglieder oder andere Artgenossen. Hunden kann man Kunststücke in beliebiger Zahl beibringen, begierig nehmen Hunde Anweisungen entgegen und führen diese unmittelbar aus, Hunde machen sich jederzeit ohne Hemmungen für ihren geliebten Menschen zum Idioten. Katzen dagegen haben höchstens ein mildes Lächeln für die Dressurversuche ihrer menschlichen Dosenöffner übrig und wir können froh sein, dass uns kein Katzen-Stinkefinger gezeigt wird, wenn Madame oder Monsieur gerade ungnädig ist oder schlechte Laune hat. Der gut erzogene Skorpion-Hund folgt dem Befehl und der Stimme seines Herrn, ohne wenn und aber; natürlich kommt die Wassermann-Katze bei Ruf ihres Namens auch angelaufen, allerdings nur dann, wenn diese gerade hungrig ist oder sonstige Erwartungshaltungen hegt. Falls nicht, dann stolziert der Stubentiger schon mal mit hochgestelltem Schwanz und starr fixiertem Blick direkt an mir vorbei, was demonstrativ heißen soll: ich gebe gerade keine Audienz, Du kannst ja vielleicht später noch mal Dein Glück versuchen. Futter ist auch so ein Thema: während der Hund ziemlich alles frisst, was der Napf oder die Mülltonne hergibt, um das Überleben zu sichern, ist für die Katze nur das Beste gerade gut genug. Eine Katze dreht sich angewidert um und zieht beleidigt von dannen, wenn der persönliche Geschmack nicht getroffen worden ist, dies ist unabhängig von der Anzahl der bereits geöffneten Dosen.

Angesichts dieser Vergleiche könnte man meinen, dass Katzen nicht unbedingt zu den beliebtesten Haustieren gehören, da sie die größten Opportunisten auf weiter Flur sind. Aber ganz ehrlich: wessen Herz schmilzt nicht dahin, wie Butter in der Sonne, wenn sich die Samtpfote schnurrend und miauend um unsere Beine wickelt und sofortige,  uneingeschränkte Aufmerksamkeit verlangt? Wenn riesengroße Katzenaugen uns hypnotisieren und Schnurrhaare sich schmeichelnd an allen verfügbaren menschlichen Körperteilen reiben und damit zum Ausdruck bringen: ich liebe Dich doch auch, mein Mensch – allerdings auf MEINE Art – wassermännisch und unverbindlich!